Dienstag, 15. März 2016

Niemand bleibt so lange ...!


Nach störungsfreiem Flug sind wir pünktlich in New York gelandet, vielleicht sogar ein bisschen überpünktlich (also noch vor 13:50 h). Um 14:37 h lagen alle Ankunftsschlangen hinter uns (Aussteigen, Immigration, Gepäckband, Taxi), und wir saßen in unserem ersten echten Yellow Cab Richtung Manhattan. Das Wetter ist kühl und trocken, aber relativ grau und eher etwas trübe. Gut, dass ich schon an Shanghai-Wetter gewöhnt bin, sonst hätte ich es hier vielleicht etwas frustrierend gefunden. Mittlerweile ist es viertel vor fünf, wir haben unsere Suite in Beschlag genommen und - ganz ungewöhnlich - alle Sachen restlos ausgepackt. Außer bei Städtereisen lebe ich im Urlaub ja sonst immer aus dem Koffer ...

Und ja, es ist eine Suite: ein Wohnraum, ein Schlafzimmer mit zwei King Size-Betten (Aaah!) zum Hof hin (sollte also ruhig sein) und ein kleines Badezimmer. Alles ist ein bisschen in die Jahre gekommen, aber ordentlich und sauber. - Alle drei vom Hotelpersonal, mit denen wir sprachen, waren einhellig der Meinung "Wow! 17 days! No one stays so long!". Die Damen von der Rezeption haben uns dafür das schönste Zimmer im 12. Stock mit einem Blick auf ein Stück Skyline und vor allem auf das American Museum of Natural History, genauer: auf das Rose Center for Earth and Space mit der Kugel des Hayden-Planetariums gegeben. Der Hotelpage (Sagt man das heute noch so? Wie heißt denn der Job mittlerweile?) fing dann auch bei der Nennung der Zimmernummer mit einem anderen Wow! an - dieses tolle Zimmer hätten sie uns gegeben? Ich sagte darauf, dass wir ja auch recht lange blieben, und er meinte, dass die meisten nur 3 oder 4 Nächte bleiben oder, wenn es ganz hoch kommt, mal 7 Nächte. Aber es ist eigentlich auch ganz egal, ob das nun das schönste Zimmer ist - wenn alle so darüber reden, gibt es einem ein gutes Gefühl.  Und das ist das Schönste!

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